Montagmorgen-Motivation
Aufgewacht, Augen aufgemacht, nachgedacht: Ist es tatsächlich schon wieder Montag? Der Kaffee kann gar nicht stark genug sein, um sich für die Woche zu wappnen. Das Sommerloch gähnt, das Büro ist unterbesetzt, weil die Kollegen sich verdientermaßen irgendwo die Sonne auf den Pelz scheinen lassen, und ständig klingelt das Telefon.
Was fehlt, ist Motivation. Wir haben im kleinen Kollegenkreis überlegt, ganz nach amerikanischen Verhältnissen, morgens gemeinsam zu Singen. Was de-motivierenderes können wir uns allerdings nicht vorstellen. Also gemeinsam Lachen, aber das an einem Montagmorgen, wenn man froh ist die Augen nach einer viel zu warmen Nacht richtig öffnen zu können?
Dann ein Telefonat und ich habe meine persönliche Motivations-Methode entdeckt: eine Verbindungsmelodie. Nein, nichts so unkreatives wie "Pour Elise" oder die pseudo-erotische "Der nächste freie Mitarbeiter..."-Stimme. Nein bei dieser Stiftung in Hamburg durchgestellt werden, heißt, man macht Kurzurlaub. Und hofft, dass man möglichst lange in der Schleife hängt.
Einen Augenblick bitte...und innerhalb von Sekunden steigt man in Hamburg aus. Die Elbe plätschert ans Ufer und in Gedanken sitze ich auf einer Bank nicht weit vom Fischmarkt. Erschrocken ziehe ich den Kopf ein, eine Möwe kreischt knapp über meinen Kopf hinweg. Die Kollegen im Büro schauen etwas irritiert. Und dann dröhnt ein riesen Dampfer an mir vorbei, böp-böp. Und in meine Nase schummelt sich ein an meinem Schreibtisch definitiv nicht vorhandener Geruch von Elbe, Hamburg, weite Welt.
Ich glaube, ich habe nur wenige Sekunden in der Warteschleife gehangen. Aber es war das erste Mal, das ich dachte "lassen sie sich ruhig Zeit". Schön. Hamburg-Impressionen fürs Ohr. Und für gute Laune. Und für die Feststellung - ich müsste mal wieder nach Hamburg.
Ach, is' bald Wochenende? Ich muss vorher noch zum Ticketschalter der Bahn...
Was fehlt, ist Motivation. Wir haben im kleinen Kollegenkreis überlegt, ganz nach amerikanischen Verhältnissen, morgens gemeinsam zu Singen. Was de-motivierenderes können wir uns allerdings nicht vorstellen. Also gemeinsam Lachen, aber das an einem Montagmorgen, wenn man froh ist die Augen nach einer viel zu warmen Nacht richtig öffnen zu können?
Dann ein Telefonat und ich habe meine persönliche Motivations-Methode entdeckt: eine Verbindungsmelodie. Nein, nichts so unkreatives wie "Pour Elise" oder die pseudo-erotische "Der nächste freie Mitarbeiter..."-Stimme. Nein bei dieser Stiftung in Hamburg durchgestellt werden, heißt, man macht Kurzurlaub. Und hofft, dass man möglichst lange in der Schleife hängt.
Einen Augenblick bitte...und innerhalb von Sekunden steigt man in Hamburg aus. Die Elbe plätschert ans Ufer und in Gedanken sitze ich auf einer Bank nicht weit vom Fischmarkt. Erschrocken ziehe ich den Kopf ein, eine Möwe kreischt knapp über meinen Kopf hinweg. Die Kollegen im Büro schauen etwas irritiert. Und dann dröhnt ein riesen Dampfer an mir vorbei, böp-böp. Und in meine Nase schummelt sich ein an meinem Schreibtisch definitiv nicht vorhandener Geruch von Elbe, Hamburg, weite Welt.
Ich glaube, ich habe nur wenige Sekunden in der Warteschleife gehangen. Aber es war das erste Mal, das ich dachte "lassen sie sich ruhig Zeit". Schön. Hamburg-Impressionen fürs Ohr. Und für gute Laune. Und für die Feststellung - ich müsste mal wieder nach Hamburg.
Ach, is' bald Wochenende? Ich muss vorher noch zum Ticketschalter der Bahn...
RosasWelt - 17. Jul, 10:00
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